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Petra Goldmann: Seit meinem siebten Geburtstag wohne ich in Remseck-Hochberg und habe dort mittlerweile mit meinem Freund zusammen unser eigenes Häusle umgebaut. Ich studierte zunächst BWL mit dem Schwerpunkt Demografie- und Personalmanagement und befinde mich derzeit in den letzten Zügen meines berufsbegleitenden Studiums im Arbeitsrecht.
Seit 2015 arbeite ich als Personalreferentin und begegne täglich verschiedensten Menschen mit ihren individuellen Anforderungen. In unserem Gemeinderat möchte ich mich für alle Jugendlichen, junge Erwachsene und Familieneinsetzen. Im Fokus stehen für mich damit die Themen Bildung, Chancengleichheit und bezahlbarer Wohnraum. Wir müssen aufgeschlossen gegenüber Veränderungen sein und eine nachhaltige, für alle zugängliche Infrastruktur schaffen!
Martina Buschkamp-Bay: 1994 kam ich mit meinem Mann nach Aldingen, wo auch unser Sohn zur Welt kam. Das große Angebot an Freizeitmöglichkeiten gefällt mir ebenso wie die Nähe zu Stuttgart und Ludwigsburg. Aufgewachsen und zur Schule gegangen bin ich in Leinfelden-Echterdingen. Als ausgebildete Industriekauffrau mit anschließender Verkaufssachbearbeitung bin ich seit der Familienzeit und der Pflege meiner Mutter als Vertriebsassistentin tätig, seit September in Waiblingen. Informierte, kritische und engagierte Gemeinderatsmitglieder sind essentiell für die Kommunalpolitik. Mir persönlich liegt bezahlbarer Wohnraum am Herzen. Dafür möchte ich mich im künftigen Gemeinderat besonders einsetzen.
Kurt Goldmann: Seit 2000 wohne ich mit meiner Familie hier in Remseck. Dabei war es mir von Anfang an wichtig, immer das gesamte Remseck zu sehen und kein Stadtteildenken zu haben. Als Stadtrat habe ich mich bisher schon immer darum bemüht, dass wir in Remseck einen ausgeglichenen Haushalt haben. Ich setze mich vor allen Dingen für bezahlbaren Wohnraum ein. Hier bietet die Neue Mitte eine gute Chance, entsprechenden Wohnraum zu schaffen. Deshalb muss die Neue Mitte rasch entwickelt werden. Auch muss es mit der Westrandbrücke endlich zu einer Verkehrsentlastung kommen. Deshalb ist der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs dringend geboten. Daneben liegen mir natürlich auch unsere Schulen am Herzen. Wir müssen mit der Schaffung von Ganztagesgrundschulen den Eltern die Möglichkeit geben, frei zu entscheiden, wie sie Beruf und Familienleben gestalten wollen.
Sabine Sommer: Seit 2004 lebe ich in Remseck. Seit 15 Jahren bin ich in Freiberg/Neckar als Schulleiterin der dortigen Gemeinschaftsschule tätig. Für Remseck halte ich es für dringend geboten, das örtliche Betreuungsangebot für Kinder und Schulangebot bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Als Wohnort werden wir für junge Familien nur dann attraktiv bleiben, wenn es gelingt, auch bezahlbaren Wohnraum anzubieten. Zur Erhöhung und Sicherung der Lebensqualität gehört auch ein besseres Angebot für die individuelle Mobilität. Die politischen Auseinandersetzungen würden mit Sicherheit durch eine höhere Beteiligung von Frauen gewinnen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass sich mehr Frauen am politischen Diskurs beteiligen.
Horst-Walter Schäfer: Meine Familie und ich wohnen seit 1986 in Hochdorf. Bis 2014 war ich als Systembetreuer und über 10 Jahre als Schwerbehindertenvertreter in der Daimler-Zentrale tätig. Ehrenamtliches Engagement war mir immer wichtig. Daher bin ich auch in diversen Remsecker Vereinen Mitglied. Beim SGV Hochdorf e.V. war ich fast 2 Jahrzehnte im Vorstand und in den letzten 8 Jahren als ehrenamtlicher Geschäftsführer aktiv. Als Vorsitzender des Sportgerichtes Enz/Murr bin ich gewähltes Mitglied im wfv Bezirksvorstand.
Obwohl Remseck eine große Kreisstadt ist, soll jeder Ortsteil seine Identität und damit seinen individuellen Charakter be- und erhalten. Das Engagement der Hochdorfer Einwohner in den letzten 2 Jahren ist dafür ein hervorragendes Beispiel.