Meilenstein für die Westrandbrücke

Veröffentlicht am 02.06.2020 in Aktuelles

Optimierte Variante 3 der Westrandbrücke

In der jüngsten Sondersitzung des Remsecker Gemeinderates wurden die Weichen gestellt für einen erfolgreichen Bürgerentscheid zur Westrandbrücke am 15. November 2020 - hier die wichtigsten Verbesserungen und Gründe, dieses Projekt zu unterstützen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Sondersitzung des Gemeinderats wurde per YouTube live übertragen und ist dort auch heute noch als Aufzeichnung abrufbar. Sollten Sie es nicht live gesehen haben, lohnt es sich, einmal reinzuschauen: Die optimierte Variante 3 der neuen Westrandbrücke zeigt deutlich, dass die Stadtverwaltung die vielen Rückmeldungen aus der Bevölkerung, der Begleitgruppe und auch den Ratsfraktionen ernst genommen hat. Alle Gemeinderäte haben deshalb einstimmig die Variante 3 als beste vorliegende Variante der Westrandbrücke zur Grundlage für den Bürgerentscheid am 15.11.2020 gemacht. Zusätzlich hat sich die Mehrheit der Gemeinderatsfraktionen für den Bau und ein ganz deutliches "Ja zur Westrandbrücke" in der jetzt beschlossenen Form ausgesprochen. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Entlastung der heute durch Stau und Schleichverkehr belasteten Remseckerinnen und Remsecker, besonders in Neckargröningen, Neckarrems, Aldingen und Hochberg.

Wie konnte dieser Durchbruch erzielt werden? Hier die für uns wesentlichen Änderungen der Brückenvariante 2 von 2019 zur jetzigen Variante 3/3a:

1. Die Brücke wird nur noch 2- statt 3-streifig: das heißt, es wird nur noch 1 Fahrbahn pro Richtung geben. In der früheren Variante aus 2019 waren es in Richtung Fellbach/Waiblingen noch 2 Spuren, da hier der Verkehr aus Aldingen kommend auf der Brücke einfädeln musste. Je kleiner die Brücke in den Ausmaßen - desto besser fügt sie sich in die Landschaft ein. Ein Architektenwettbewerb könnte nach dem positiven Bürgerentscheid im November auch vielfältige Vorschläge für das Aussehen der Brücke und der Umlandgestaltung bringen.

2. Intelligente Lärmschutzmaßnahmen: Diese können die akustische Belastung durch den Verkehr sowohl für die heute schon geplagten AnwohnerInnen in Neckargröningen, Neckarrems und Aldingen reduzieren, als auch die mögliche Abstrahlung für den Schlossberg aufheben. Im zweiten Teil der Sondersitzung wurden detaillierte Lärmanalysen und -prognosen vorgestellt, die unter anderem für den Schlossberg detailliert nach Hausnummer und Stockwerk die Belastung prognostizierten und Abhilfemaßnahmen ableiteten. Hier wurden die Bedenken insbesondere der Schlossberg-AnwohnerInnen und ihrer Initiative "Wir für Morgen" ernst genommen und wirksame Anpassungen eingearbeitet. Bei einem Nein zur Westrandbrücke würden auf dem Schlossberg bis 2035 die Lärmbelastungen durch die weitere Verkehrszunahme übrigens deutlich über die gesetzlichen Grenzwerte ansteigen. Allerdings müssten die Anwohner dann auf eigene Kosten mit Schallschutzfenstern handeln, während die Stadt und das Land nicht verpflichtet wären, um die jetzige Neckarbrücke neue Lärmschutzwände zu installieren. Auch hier wird also die jetzt beschlossene Variante der Westrandbrücke besser sein als eine Zukunft ohne Westrandbrücke.

3. Neue Mitte: In den Stellungnahmen der Fraktionen wurde vielfach darauf hingewiesen - Remsecks Neue Mitte mit Wohngebiet, Ladengeschäften und Arztpraxen rund um das neue Rathaus kann bei einem Nein zur Westrandbrücke nicht realisiert werden. Denn schon heute zerschneidet die Brücke und der Stau unsere Stadt und viele RemseckerInnen überlegen zweimal, ob sie zur morgentlichen oder abendlichen Rush Hour auf die andere Neckarseite fahren wollen, wenn sie nicht unbedingt müssen. Die Neue Mitte wird für drei Stadtteile fußläufig erreichbar sein und per Stadtbahn, Bussen und auch Rad-/Fusswege optimal eingebunden. Die Busse werden zukünftig laut neuem Konzept übrigens auch aus Aldingen auf eigener Spur den Verkehr umfahren.

Deshalb unterstützt die SPD Remseck den Bau der Westrandbrücke, den Ausbau der Neuen Mitte und des Bus-/Stadtbahnhofs plus Rad-/Fusswege und wird im Planungsverfahren darauf achten, dass der maximal mögliche Lärm- und Umweltschutz umgesetzt wird. Die jahrelangen Vorbereitungen und das Kämpfen um die beste Lösung haben sich gelohnt, aber wir dürfen diese Chance auf ein Ende des Schleichverkehrs und der Stauverspätungen nicht verspielen. Auch wenn Sie heute nicht direkt betroffen sind - bitte sagen auch Sie am 15.11.2020 beim Bürgerentscheid "Ja zur Westrandbrücke". Bei Fragen melden Sie sich gerne unter rupps@spd-remseck.com.

Mit freundlichen Grüßen
SPD Remseck am Neckar

Kurt Goldmann              Michael Rupps              Heinz Layher
Vorsitzender                   stv. Vorsitzender          Fraktionsvorsitzender

 
 

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