Wohnraumkonzeption Remseck am Neckar

Veröffentlicht am 19.10.2021 in Gemeinderatsfraktion

In der Gemeinderatssitzung nächste Woche wird über die Wohnraumkonzeption in Remseck abgestimmt werden.

 

Hierzu hatte die SPD-Fraktion einen Antrag in die Haushaltsberatungen Anfang des Jahres eingebracht.

Dieser beinhaltete im Wesentlichen folgende Forderung:

Die SPD-Fraktion beantragt, der Gemeinderat möge beschließen:
- Die angestrebte Quote für bezahlbaren/geförderten Wohnbau ab acht Wohneinheiten bzw. 600m2 Bruttogeschossfläche wird von 15% auf 25% erhöht.

- Bei der Realisierung neuer Baugebiete, in denen mehr als 20 Wohneinheiten erstellt werden, soll mindestens 3% der Wohnfläche im städtischen Besitz bleiben oder von der Stadt erworben werden.

- Bei der Realisierung neuer Baugebiete werden Wohnformen wie z.B. Mehrgenerationenhäuser oder seniorengerechte Wohnungen städteplanerisch berücksichtigt.

- Genossenschaftlicher Wohnbau wird gezielt, als ein weiteres Standbein der Wohnbebauung in Remseck, unterstützt.“

Soweit die Forderungen der SPD. Nun hat die Verwaltung eine entsprechende Vorlage eingebracht, in der diese Forderungen weitgehendst aufgegriffen werden. Demnach soll der Gemeinderat beschließen, dass die Mindestquote auf 20% festgesetzt wird. Dem wird die SPD zustimmen, da wir in diesem Kompromiss einen Schritt in die richtige Richtung sehen.

Unserm zweiten Teilantrag tritt die Verwaltung mit dem Argument entgegen:“ Damit wird die Abschöpfung aus dem Baugebiet geschmälert und verursacht gleichzeitig auch hier nicht bezifferte Unterhaltungskosten, Abschreibungen und Personalaufwand.“ Mit dieser Antwort sind wir nicht ganz zufrieden. Hier werden wir uns vorbehalten zu gegebener Zeit noch einmal zu intervenieren.

Zu unserer Forderung nach Mehrgenerationenhäusern und seniorengerechtem Wohnen antwortet die Verwaltung:“ Mehrgenerationenhäuser sind allerdings nur zu
realisieren, wenn sich durch Privatinitiative eine ausreichende Anzahl von Personen zusammenschließt, die ein solches Projekt gemeinsam realisieren wollen.“ Wir sind deshalb gespannt, ob sich in Remseck entsprechende Initiativen finden.

Zu unserem weiteren Teilantrag antwortet die Verwaltung: “Beim Landkreis laufen derzeit Überlegungen/ Untersuchungen eine Baugenossenschaft zu installieren, bei der Kommunen ohne eigene Wohnungsgesellschaft Mitglied werden können. Diese Genossenschaft soll die Aufgabe erfüllen, sozialen Wohnungsbau zu realisieren. Es wird deshalb vorgeschlagen, das Ergebnis der Untersuchung abzuwarten und den Antrag so lange zurückzustellen.“ Also werden wir warten.

Insgesamt werden wir der Beschlussvorlage zustimmen.

Für die SPD-Fraktion

Kurt Goldmann

Stv. Fraktionsvorsitzender
 

 
 

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