Was soll man von der Vorlage der Verwaltung halten, eine Gruppe auf Kosten der anderen Gruppe zu bevorzugen?
Was soll man von der Vorlage der Verwaltung halten, eine Gruppe auf Kosten der anderen Gruppe zu bevorzugen?
Wie zufällig in der Bürgerversammlung zu erfahren war, plant die Verwaltung einen Neubau des Kindergartens Bittenfelder Straße und Waldallee in Hochberg. Und dazu müssen natürlich für die Kleinen Ersatzräume ausgewiesen werden. Also stellt man dafür ein paar Container auf. Gut so. Die Kindergartenkinder müssen ja irgendwo spielen. Und so stellt man die Container auf den Sportplatz der Grundschule. Der ist schon eingezäunt und so hat man wenig Aufwand.
Aber da gibt es noch eine andere Gruppe: Die Grundschulkinder! Denen nimmt man damit kurzerhand den Sportplatz weg, auf dem sie sich in den Pausen austoben können. Und damit noch nicht genug: Denn die Baustellenzufahrt wird wohl auch über den Pausenhof führen müssen. Und damit ja kein Kind in den Baustellenverkehr läuft, wird wahrscheinlich einfach der Schulhof entsprechend eingezäunt.
Nun ist es in Hochberg so, dass sich auf dem Schulsportplatz nicht nur die Grundschulkinder treffen. Egal ob kleinere Kinder, größere Kinder oder Erwachsene, Einheimische oder Migranten, der Sportplatz ist tagsüber immer Treffpunkt. Jeder spielt gegen Jede. Und wenn man mal nach seinem Kind sucht, braucht man nur zum „Gummi“-Sportplatz zu gehen.
Hat die Verwaltung so wenig Feingefühl? Kann man den Kindergarten nicht auch in der Nähe der Bushaltestelle Rotweg unterbringen? Da böte sich zum einen der Parkplatz an. Andererseits kann man die Container auch direkt hinter der Haltestelle aufstellen. Den Kindergartenkindern würde dann der ganze Hang hinauf zum Toben zur Verfügung stehen. Der Verwaltung fällt vielleicht sogar noch ein anderer Standort ein. Aber den Kindergarten auf den „Gummi“ auszulagern, ist keine gute Idee. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wir unterstellen der Verwaltung, dass der Wille da ist!!
Für die SPD Remseck a. N.
Kurt Goldmann