Einige Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten wowie Maria Hackl und Erika Raupp
Stadtbahn und Stadtbus sind eine Erfolgsgeschichte und kaum jemand kann sich heute Remseck ohne dieses Angebot vorstellen.
Stadtbahn und Stadtbus sind eine Erfolgsgeschichte und kaum jemand kann sich heute Remseck ohne dieses Angebot vorstellen.
Beim Stadtbahnfest am vergangenen Freitag freuten sich die SPD-Gemeinderatskandidatinnen und -kandidaten Angelika Feurer, Heinz Layher, Helmut Scheurer, Stefan Eisenmann, Kurt Goldmann, Herbert Krähling, Sabine Sommer und Harald Sommer über zehn Jahre Stadtbahnverbindung von der Großen Kreisstadt Remseck am Neckar in die Landeshauptstadt Stuttgart. Mit dabei war auch die Stuttgarter SPD-Stadträtin Dr. Maria Hackl in ihrer Funktion als Mitglied der Stuttgarter Versorgungs- und Verkehrs GmbH (SSV).
Dass die ersten Anfänge der heutigen U14 viel weiter zurück liegen als bis zur Einweihung am 22.Mai 1999, darauf weisen die ‚Aldinger Ortsnachrichten’ vom 29.Oktober 1971 hin. Die ‚ gleislose Straßenbahn“ in Aldingen’, die dort abgebildet war und die in den Jahren 1911 bis 1920 Aldingen mit Neckargröningen, Oßweil und Ludwigsburg verbunden hatte, glich mehr einem Omnibus; kein Vergleich zu den heutigen komfortablen Stadtbahnwagen.
Jahre später hatte sich die SPD daran gemacht, den Staub eines halben Jahrhunderts von einem Wunschtraum wegzublasen und stellte am 15. November 1979 im Remsecker Gemeinderat den offiziellen Antrag, mit der Stadt Stuttgart Gespräche aufzunehmen, um die Weiterführung der Stadtbahn bis Remseck zu erreichen. Anfangs wurde die SPD wegen dieser Initiative belächelt, und der Antrag wurde mit Skepsis, ja von Ablehnung begleitet.
Der damalige Bürgermeister Peter Kuhn begriff diese Anregung jedoch als eine Chance für Remseck und nahm diesbezüglich mit der Landeshauptstadt und der SSB Kontakt auf. Die dabei aufgetretenen Schwierigkeiten, Planüberlegungen, die wieder verworfen wurden, Finanzierungsfragen u.ä. Stolpersteine aufzuzählen, würde zu weit führen. Denn letztlich zählt, dass der Direktor der Stuttgarter Straßenbahn AG Manfred Bonz am 13.März 1995 die frohe Kunde ins Remsecker Rathaus brachte und den anwesenden Vertretern von Presse und Rundfunk in die Notizblöcke diktierte: „Wir rechnen fest damit, dass wir im Mai 1999 mit der Stadtbahn hierher fahren können“.
Doch damit nicht genug - der SSB-Chef hatte an diesem Montag noch ein zweites Schmankerl auf der Pfanne: Für mehr als 90 Millionen DM wolle die SSB im ‚Äußeren Dreieck’ einen Betriebshof bauen. Neben krisenfesten Arbeitsplätzen vor Ort also auch noch genügend Raum für 270 Park-and-Ride-Plätze – und eine stress- und staufreie Alternative für die zunehmende Anzahl von Pendlern, die aus ihrer Wunsch-Wohnstadt Remseck an ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze, an Kultur- und Einkaufsangeboten, sowie zu den Ausflugs- und Reiseverbindungen in alle Welt gelangen können.
Nicht schneller ans Ziel, dafür beschaulich und gemütlich – so lautet das Motto für unsere Bootsfahrt auf dem Neckar am Pfingstmontag, 1. Juni. Wir treffen uns um 10:30Uhr zu einem kleinen Umtrunk beim TSV-Fest in der Neckargröninger Wasenstraße und steigen dann an Bord der “Liberty“, die von der SPD in der Region Stuttgart für eine Schifffahrt nach Marbach gechartert wurde. Gäste sind herzlich willkommen!Anmeldungen und nähere Informationen bei Kurt Goldmann, Tel.861304
Für die SPD Remseck a.N.
gez. Erika Raupp
Fraktionsvorsitzende