Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher Gewalt sichern!

Veröffentlicht am 02.09.2025 in Kommunalpolitik

Vor einigen Tagen hat die LKZ an den Femizid in Remseck erinnert.

 


 

Thematisiert wurde das herausragende Engagement des TV Aldingen, der mit seinem Spendenaufruf ganz konkrete Hilfe leistet. Dies ist ein Beispiel für den vorbildlichen Zusammenhalt in Remseck. Die Spendenbereitschaft der Einwohnerinnen und Einwohner zeigt neben der großen Verbundenheit auch, wie groß das Bedürfnis ist, nach diesem schrecklichen Tötungsdelikt „etwas tun zu können“. Ganz herzlichen Dank an den TV Aldingen für diese Initiative und die klare Haltung.

Die Tötung der Partnerin ist die grausamste Tat geschlechtsspezifischer Gewalt und das „Ende“ einer Gewaltspirale. Anzeichen von Gewalt in der Partnerschaft gibt es in der Regel schon früher. Um diese zu erkennen und einen Weg in ein gewaltfreies Leben gehen zu können, dafür brauchen Frauen und ihre Kinder Unterstützung. Diese finden Sie im Kreis Ludwigsburg bei Frauen für Frauen. Der Verein bietet Schutz in einem anonymen Frauenhaus und konkrete Hilfen in der Fachberatungsstelle für häusliche und sexualisierte Gewalt. Mit seinem Besuch im Rahmen seiner Sommertour hat Andreas Stoch, Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg ein klares Zeichen gesetzt. Gemeinsam mit der Landtagskandidatin Nathalie Ziwey im Wahlkreis Ludwigsburg sowie dem Bundestagsabgeordneten Macit Karaahmedoglu hat er sich bei Frauen für Frauen in Ludwigsburg über die aktuelle Situation des Gewalthilfezentrums informiert. Für Nathalie Ziwey ist die Finanzierung des Angebots ein zentrales Anliegen ihrer politischen Arbeit. Auch durch das Engagement der Jusos und der grünen Jugend, die immer wieder auf die notwendige Finanzierung weiterer Frauenhausplätze hingewiesen haben und dem mit einer Unterschriftenaktion mit über 2000 Unterschriften Nachdruck verliehen habe, ist es möglich, dass diese Plätze nun tatsächlich geschaffen werden. Doch wie wird das Gewalthilfegesetz des Bundes in Baden-Württemberg umgesetzt werden? Wie gestaltet sich die Finanzierung des Betriebs des Frauenhauses, wie weitere Investitionen und die Fachberatung zukünftig? Wie bringen sich Land und Kommunen auch zukünftig bei der Finanzierung ein? Diese Fragen sind im Moment noch offen, deshalb ist es wichtig, mit den Fachfrauen zu diskutieren und in den politischen Diskurs einzubringen, wie dies die SPD Politiker*innen am 13. August getan haben. Schutzplätze für Frauen und Kinder sowie Beratungsangebote für Betroffene gehören auch zur Daseinsvorsorge im Kreis Ludwigsburg und damit auch für Remseck. Dass es dafür eine traurige Notwendigkeit gibt, wurde mit dem Femizid einer langjährigen Elternvertreterin des TV Aldingen überdeutlich .


 

Weitere Informationen zum Engagement von Nathalie Ziwey gibt es auch auf ihrem Instagram-Kanal @nathalieziwey


 

Für die SPD Fraktion

Judith Raupp

Stadträtin