Noch viel Einsparpotential bei der Stadt Remseck?

Veröffentlicht am 24.06.2010 in Kommunalpolitik

Energiemanagement der Stadt Remseck lohnt sich

In der letzten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik in der vergangenen Woche wurde der Energiebericht vorgestellt. Mit Freude wurde festgestellt, dass die Stadt Remseck seit April 2004 bis März 2010 Nettoeinsparungen von 209 000 € im Energiebereich erreicht hat.
Wie in der Vorlage zu lesen, wurden die Einsparungen „durch eine regelmäßige Begehung der Gebäude, Anleitung der Hausmeister und optimale Regelanlagen erreicht.“ Die Einsparungen durch den Einbau von neuen Heizungsanlagen sowie neuen Fenstern und Wärmedämmung stellt ebenso ein beachtliches Energiesparpotential dar.

Beim Heizenergieverbrauch wurden durch das Energiesparmanagement rund 11,5 % des Gesamtverbrauchs eingespart.
Beim Stromverbrauch ist leider keine so günstige Entwicklung eingetreten. Aber durch verschiedene Ausweitungen (z.B. mehr EDV, Betreuungsangebote an Kindergärten und Schulen) ist dies hinnehmbar. Auch beim Wasser gab es leider keine entscheidenden Sparpotentiale.

Was bedeutet dies nun für die Zukunft?
Wir müssen den eingeschlagenen Weg weitergehen. So ist es folgerichtig die Heizungsanlage in der Bürgerhalle in Hochberg – ebenso für Schule und Kindergarten – zu erneuern. Hierzu passt auch die Entscheidung eine Vorinstallation für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des neuen Kindergartens in Hochberg vorzusehen. Hier könnte die Stadt als Betreiber auch noch Geld verdienen.
Es wäre auch kein Fehler, wenn man darüber nachdenken würde Regenwasserzisternen zu bauen. Denn es ist nicht notwendig mit teurem Frischwasser Grünanlagen zu bewässern. Auch als Brauchwasser z.B. für die Fahrzeugreinigung ist Regenwasser ebenso tauglich.

Es sind durchaus noch Potentiale vorhanden. Der Gemeinderat möge den Mut haben, die notwendigen Gelder bereitzustellen um langfristig Geld zu sparen.

Für die SPD Remseck a. N.

Kurt Goldmann