Bei einer stärkeren Berufsorientierung an allen Schulen und bei mehr Spielräumen für innovative Schulkonzepte ziehen die SPD-Landtagsfraktion und der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) an einem Strang.
Bei einer stärkeren Berufsorientierung an allen Schulen und bei mehr Spielräumen für innovative Schulkonzepte ziehen die SPD-Landtagsfraktion und der Baden-Württembergische Handwerkstag (BWHT) an einem Strang.
Dies war das zentrale Ergebnis eines Gedankenaustausches von Spitzenvertretern beider Seiten. Auch für einen echten Realschulabschluss an den Werkrealschulen wollen sich SPD und BWHT gemeinsam stark machen.
„Dem Handwerk fehlen qualifizierte Bewerber und damit in absehbarer Zeit Fachkräfte“, betonte Landeshandwerkspräsident Joachim Möhrle. Er sehe die Werkrealschule als Chance, die jedoch in ihrer jetzigen Form nur bedingt geeignet sei, die Nachwuchsprobleme im Handwerk zu lösen. Insofern ist die kürzlich eingegangene Partnerschaft der Wilhelm-Keil-Hauptschule mit der Gartenbaufirma Hörr sicherlich eine gute Sache.
Die Bedeutung einer stärkeren Berufsorientierung an den Realschulen und Gymnasien unterstrich auch SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel. Durch die im Frühjahr eingegangene Partnerschaft der Realschule Remseck mit der Firma AMG ist auch hier ein guter Anfang gemacht. Insgesamt hält Claus Schmiedel die Werkrealschule jedoch für keine Rettung des dreigliederigen Schulsystems. Die SPD verlange weiter ein längeres gemeinsames Lernen.
Für die SPD Remseck a. N.
Kurt Goldmann
Ortsvereinsvorsitzender
HINWEIS: Das nächste Hochdorfer Schloßgespräch findet am 23. Juli statt. Rainer Arnold, MdB, Mitglied des Verteidigungsausschusses diskutiert mit uns: Warum ist die Bundeswehr in Afghanistan?