Leben und arbeiten in Remsecks Neuer Mitte

Veröffentlicht am 07.05.2009 in Ortsverein

Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung und Naherholung sind zentrale Bausteine im JAGUAR-Kommunalwahlprogramm 2009 der SPD Remseck a. N.

Ein Nahtourismuskonzept aus einem Guss, das war - kurz auf einen Nenner gebracht - die Forderung der SPD Remseck beim Hochdorfer Schlossgespräch mit Regionalvizepräsident und MdL Peter Hofelich im Oktober vergangenen Jahres. War der Neckar in früheren Zeiten als Industriestraße für den Schiffsverkehr degradiert worden, so gilt es heute, den ökologischen Wert der Flusstäler und ihre Bedeutung für die Naherholung ins Bewusstsein zu rücken.
Der Landschaftspark Neckar gehört zu den wichtigsten regionalen Projekten. Deshalb lädt die SPD Regionalfraktion am Pfingstmontag, 1. Juni 2009 ein, zu einer Neckar-Schifffahrt mit der vom Neckar-Käpt’n gecharterten Liberty. Um 10 Uhr geht die Reise los. Und zwar an der Anlegestelle gegenüber der Wilhelma in Stuttgart-Bad Cannstatt. Über Remseck-Neckargröningen geht es nach Marbach, wo es ab 13:00 Uhr Gelegenheit zu einer Stadtführung gibt. Die Rückreise nach Stuttgart über Remseck kann um 15:00 Uhr angetreten werden. Rückkunft in Stuttgart gegen 18:00 Uhr. Der Fahrpreis beträgt 10 Euro, Kinder bis 1 6Jahre 5 Euro, Familien zahlen jedoch maximal 20 Euro.
Für Reservierungsanfragen und Zustiege in Remseck wenden Sie sich bitte direkt an unseren Ortsvereinsvorsitzenden Kurt Goldmann, Tel. 86 13 04
Damit Nahtourismus und Erholung als bislang vernachlässigter Wirtschaftsfaktor begriffen werden, haben wir das Thema auch einen wichtigen Stellenwert in unserem Kommunalwahlprogramm 2009 eingeräumt.
Wir freuen uns, dass die Stadt Remseck mit ihrer Bewerbung um Durchführung eines Grünprojektes ab 2015 (die sogenannte Kleine Landesgartenschau) genau diesen Gedanken aufgreift. Mit breiter Basis und in großem politischen Konsens seien in Remseck die enormen Potentiale und Chancen für eine weitere Stadtentwicklung auf der Basis der Fluss- und Naturlandschaften erkannt worden, heißt es in der dieser Tage vorgelegten und vom Baudezernat und dem Landschaftsarchitekturbüro Luz erarbeiteten Broschüre.
Stadtgarten, Promenade, Strand, Neckarwiese, Aue und Wasen – mit diesen Eckpfeilern eines Freiraumsystems kann es tatsächlich gelingen, wesentliche Voraussetzungen zu schaffen für ein weiteres, unmittelbar damit zusammenhängendes Zukunftsprojekt in Remseck - die Neue Mitte.
Nachdem sie nun seit einem Jahrzehnt diskutiert wird, im Stadtentwicklungsplan und in der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes 2015 festgelegt ist, wollen wir, dass die Neue Mitte mit den Funktionen Wohnen, Dienstleistung, Freizeit, Erholung und Kommunikation, in die Umsetzung geht. Die Forderung nach einem städtebaulichen Masterplan, die Einsetzung einer gemeinderätlichen Arbeitsgruppe und vor allem die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an fachlich moderierten Arbeitsgruppen sind weitere Bausteine in unserem Kommunalwahlprogramm 2009.
Übrigens: dass die Andriof-Brücke und der Nord-Ost-Ring genau keine Voraussetzung für die Neue Mitte bringen wird, ist nicht nur uns, sondern auch der Stadtverwaltung und den Befürwortern im Remsecker Gemeinderat seit Langem bekannt! So heißt es in dem, dem Gemeinderat bei seiner Klausur im vergangenen Herbst vorgelegten Diskussionspapier ganz ausdrücklich, dass mit einem wie auch immer gearteten Nord-Ost-Ring keine Verkehrsreduktion zu erreichen sei, ‚um eine Integration der neuen Mitte in den städtebaulichen Kontext von Neckargröningen, Neckarrems und die Flusslandschaft am Rems-Eck zu erreichen‘ (siehe Diskussionspapier zur Verankerung des Leitprojekts Neue Mitte im Flächennutzungsplan 2015 ORPlan vom 20.12.2004, S.5)
Für die SPD Remseck a.N.
gez. Angelika Feurer
stv. Ortsvereinsvorsitzende

Selbstständigkeit in der Energieversorgung für Remseck 2030 ?
Wir ladeninteressierte Bürgerinnen und Bürger zu unserem

28. Hochdorfer Schlossgespräch am
Dienstag, den 19.05.2009, 19:30 Uhr
recht herzlich ein.

Ob es möglich ist, welche Voraussetzungen gefordert sind bzw. noch
geschaffen werden müssen zeigen uns unsere Referenten auf:

»» Dr. Dipl.-Physiker Werner Barth, Aspach
langjähriger Kreisrat Rems-Murr
»» Dipl. Ing. Architekt Peter Brinkmann, Welzheim,
1. Vorsitzender Solar e.V. Weissacher Tal / Backnanger Bucht /Welzheimer Wald
»» Dipl. Ing. Udo Schmülling, Auenwald
stellvertretender Vorsitzender der Energiegenossenschaft Weissacher Tal eGiG

Freuen Sie sich mit uns auf eine praxisbezogene Diskussion.

Herbert Dieter Krähling, SPD OV-Remseck