SPD geht in die Umsetzung von JAGUAR
SPD geht in die Umsetzung von JAGUAR
Jaguar ist nicht nur der Name der südamerikanischen Großkatze und steht auch nicht nur für die bekannte exklusive Automarke. JAGUAR steht in Remseck für das Projekt, für die Perspektive und für die Personen, mit denen sich die SPD auf die Kommunalwahl im Juni 2009 vorbereitet.
Familienfreundlichkeit, Sport und Gesundheit, Bildung und Betreuung, Wirtschaft und Arbeit, Nahtourismus und Erholung, öffentlicher Nahverkehr, Energieversorgung und Klimaschutz sowie neue Formen der Bürgerbeteiligung sind die wichtigsten Themen unseres ausführlichen, neunseitigen Kommunalwahlprogrammes, das ab sofort auf der Homepage des SPD-Ortsvereins zu finden ist. JAGUAR wurde in einem mehrmonatigen Diskussions- und Abstimmungsprozess zwischen dem Ortsvereinsvorstand, den Kandidatinnen und Kandidaten und den amtierenden Stadträtinnen und Stadträten auf die Beine gestellt und geht nun, so die Vorsitzenden Kurt Goldmann, Angelika Feurer und Heinz Layher, in die Umsetzung.
In den kommenden Wochen bis zum Wahlsonntag werden wir je nach Aktualität, einen der Schwerpunkte vorstellen. Anlässlich des Maifeiertages beschäftigen wir uns heute mit dem Thema
Das halbe Leben. Für eine neue Kultur der Arbeit – ein wichtiger Baustein im SPD Kommunalwahlprogramm 2009.
Seit Anfang des Jahres 2009 hat die SPD Remseck a. N. das Thema „Gute Arbeit“ auf die kommunalpolitische Tagesordnung gesetzt. In der Katholischen Arbeitnehmerbewegung, den Gewerkschaften ver.di und IG-Metall haben wir tatkräftige Mitstreiter gefunden, für eine viel beachtete Veranstaltung im Katholischen Gemeindehaus in Aldingen.
Dabei wurde deutlich, dass gerade in Zeiten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise prekäre Arbeitsverhältnisse, Leiharbeit, zunehmende Belastungsvielfalt, Arbeitsintensivierung, Arbeiten ohne Ende auch für die in Remseck lebenden Menschen ein wichtiges Thema sind. Mittelfristig arbeiten wir an einem lokalen Bündnis für Gute Arbeit in unserer Stadt, für Frauen und Männer, für Jung und Alt, für hauptamtlich und ehrenamtlich Tätige und haben dem Thema deshalb auch einen zentralen Stellenwert in unserem Kommunalwahlprogramm 2009 eingeräumt.
Wir freuen uns, dass die Stadt Remseck als größter Arbeitgeber vor Ort gegenüber unserem Vorschlag, ein Pilotprojekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu starten, Zustimmung signalisiert hat. So kann voraussichtlich noch vor der Sommerpause, unter Beteiligung der städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine erste konkrete Projektstruktur entwickelt werden.
Wir freuen uns auch, dass wir damit anknüpfen können an eine von Bundesarbeitsminister Olaf Scholz Ende März 2009 gegründete Initiative ‚Das halbe Leben‘, mit der sich die SPD und ‚Für eine neue Kultur der Arbeit‘ einsetzt. Denn: eine humane Arbeitswelt ist nicht nur wirtschaftliche Notwendigkeit in einer sozialen Marktwirtschaft. Auch das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes (Art.20 GG) verpflichtet dazu, für menschenwürdige und menschengerechte Arbeitsbedingungen zu sorgen und Arbeitnehmerrechte wie Kündigungsschutz, Betriebsverfassung oder Mitbestimmung ausreichend und dauerhaft zu sichern.
Ende April 2009 kommt im Bundesarbeitsministerium ein Beirat aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Gewerkschaften und Wissenschaft zu einer ersten Sitzung zusammen um einen Diskurs über den Charakter Guter Arbeit zu beginnen. Bis Juni/Juli 2009 soll ein gemeinsames Aktionsprogramm erarbeitet werden, mit denen moderne Arbeitsbedingungen umfassend realisiert werden. Gesundheitsförderung, Zeitsouveränität von Beschäftigten sowie Weiterbildung und Qualifizierung sind die wichtigsten Handlungsfelder, um die es bei dem sozialpartnerschaftlichen Vorgehen gehen wird.
Für die SPD Remseck a.N.
gez. Angelika Feurer
stv. Ortsvereinsvorsitzende