Kommunalwahlkampf geht in den Endspurt

Veröffentlicht am 20.05.2014 in Kommunalpolitik

Harald Sommer, Beate Gadorosi, Heinz Layher, Angelika Feurer, Kurt Goldmann (Foto: Michael Fuchs)

‚Die wichtige Sache im Leben ist ein großes Ziel zu haben und die Eignung und das Durchhaltevermögen zu besitzen es zu erreichen‘ –

Mit diesem Spruch von Johann Wolfgang von Goethe geht die amtierende SPD Gemeinderatsfraktion gemeinsam mit den Kandidatinnen und Kandidaten auf unseren Listen in die letzten Tage des Kommunalwahlkampfes 2014.

In vielen Gesprächen, die wir in den letzten Wochen mit Menschen unterschiedlichen Alters, Herkunft und politischer Ansichten geführt haben, haben sich unsere Ziele für das weitere Zusammenwachsen der sechs Ortsteile zu einer Stadt, wie wir es in unserem Kommunalwahlprogramm formuliert haben, nicht verändert sondern konkretisiert.

Wir wollen uns einsetzen für den Bau der Neuen Mitte mit den Vorteilen und Chancen, für unsere Ortsteile und für die Wohn- und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. Der Rathausneubau und der Bürgersaal sind dringend und alternativlos umzusetzen. Auch und wenn manche Wahlkämpfer uns immer noch glauben machen wollen, die Diskussionen um die aufgegebene Andriof-Brücke müsse wieder belebt werden, stelle sie doch eine Lösung der Remsecker Verkehrsprobleme dar oder gar mancher sie sogar mit dem Nord-Ost-Ring verwechselt – wir setzen auf die Westrandbrücke. Sie ist nicht der Tod der Neuen Mitte sondern eine der Voraussetzungen dafür.

Wir sind überzeugt von dem Wert, den unsere Flusslandschaften jetzt schon für uns in Remseck haben, sei es für den Naturschutz, sei es für den Erholungswert oder für den Nahtourismus in der Region. Deshalb werden wir auch in Zukunft darauf bedacht sein, alle Fördermöglichkeiten und Synergieeffekte, die sich aus der Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden entlang von Rems und Neckar und der Region ergeben, zu nutzen und zu unterstützen und die großen Projekte wie die Interkommunale Gartenschau voran zu treiben.

Wir sehen mit dem Ausbau der Neuen Mitte gute Voraussetzungen, dass sich die Kinderbetreuung, das Schul- und Bildungswesen und in diesem Zusammenhang die konzeptionelle Verzahnung mit den sport- und kulturtreibenden Vereinen weiter voran bringen lässt, auch und gerade wenn dies aber erhebliche finanzielle Mittel in den Ausbau und die Sanierung der hierzu erforderlichen Infrastruktur erfordert.

Und nicht zuletzt: wir werden uns weiter einsetzen für die Schwachen und Hilfsbedürftigen in unserem Gemeinwesen, sei es durch den Kampf für bezahlbaren Wohnraum, für eine zukunftsweisende gesundheitsorientierte Versorgung und Pflege.

Dazu gehört auch unser Kommentar zur laufenden Debatte um die Flüchtlingsheime in unserer Stadt: Fremde sind für uns nicht per se verdächtig, insbesondere dann nicht, wenn sie noch gar nicht bei uns angekommen sind. Deshalb stehen wir selbstverständlich auch weiterhin zur Gemeinsamen Erklärung der fünf Fraktionen des Remsecker Gemeinderates und zum Runden Tisch, der eingerichtet werden soll.

Für alle diese Themen brauchen wir das konzeptionelle Miteinander von Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in den Kommunen, im Landkreis und in der Region. Und wir brauchen die Unterstützung und das Vertrauen von Ihnen als Wählerinnen und Wählern. Deshalb bitten wir um Ihre Stimmen für die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Listen für die Kommunal-, Kreistags- und Regionalwahl am 25. Mai. Herzlichen Dank!

Für die SPD Remseck a. N.

gez. Angelika Feurer