In den meisten Kommunen stellt die Kinderbetreuung in Kitas eine große Herausforderung für Verwaltung und Bürger dar.
Es mangelt stark an Plätzen und Personal, sodass der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz häufig nur schwer erfüllt werden kann.
In der öffentlichen Gemeinderatssitzung am 28.07. wurde die Kitabedarfsplanung der Stadt Remseck für den Zeitraum von 2026 bis 2035 vorgestellt. Diese zeigte deutlich, dass uns solche Probleme nicht bevorstehen werden.
Unsere räumliche Kitasituation ist derzeit absolut ausreichend. Dies geht sogar so weit, dass wir in Pattonville nach wie vor einen Überhang von rund 90 Plätzen haben. Dass wir uns derzeit in einer so komfortablen Situation befinden, dass wir sogar ganze Kitas schließen müssen, wie beispielsweise die Kita Mitte in Pattonville, hätte vermutlich vor fünf Jahren noch niemand gedacht. Zu dieser Zeit hatte man sogar noch mit dem Bau der Kita Ost II geliebäugelt. Wie wichtig es war, dieses Vorhaben auf Eis zu legen, merken wir nun, denn die zentrale Kitaplatzvergabe brachte bei uns viel Licht ins Dunkel. Durch sie erhielten wir erstmals wirklich belastbare und verwertbare Zahlen, wodurch die gesamte Kitaplanung der kommenden Jahre überhaupt erst möglich wurde.
Für die nächsten Jahre wird zwar wieder ein Anstieg der Kinderzahlen prognostiziert. Dieser Zuwachs kann jedoch voraussichtlich durch die verfügbaren Kapazitäten in Pattonville sowie durch die geplante Kita östlich der Marbacher Straße aufgefangen werden.
Wir als SPD-Fraktion blicken daher in Sachen Kitas sehr positiv in die Zukunft. Remseck genießt ein Privileg in der Kinderbetreuung, und dessen sind wir uns bewusst.
Wir bedanken uns bei der Verwaltung, insbesondere beim Fachbereich Familie, Bildung und Soziales, für die großartige Arbeit sowie für die gute Kommunikation zu diesem Thema.
Für die SPD-Fraktion
Linus Trinkner
Stadtrat