Raupp, Hartenstein, Goldmann
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde der frühere Gemeinderat Peter Hartenstein geehrt
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde der frühere Gemeinderat Peter Hartenstein geehrt
Zum traditionellen Jahresausklang hatte die SPD Remseck Mitglieder und deren Familienangehörige wieder in den Bürgersaal im Hochdorfer Schloss eingeladen. An hübsch dekorierten Tischen im weihnachtlichen Kerzenschein ließ man sich das Essen – zubereitet und geliefert vom Catering-Service der Jugendhilfe Hochdorf – gut schmecken. Bei einem guter Schluck Württemberger Wein sowie auch anderen Getränken fanden an den Tischen zwanglose Gespräche statt nicht nur über Politik, die bevorstehenden Wahlen im nächsten Jahr, auch Berichte über Urlaubsreisen, und vor allem über Geschehnisse aus dem Leben des SPD-Ortsvereins. Dazu gab’s Fotos zur Erinnerung.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde der frühere Gemeinderat Peter Hartenstein geehrt. Die Laudatio hielt Erika Raupp. Die SPD-Fraktionsvorsitzende erinnert dabei an die gemeinsame Zeit im Remsecker Gemeinderat, dem der zu Ehrende 15 Jahre angehörte. Dabei erwähnte sie eine Reihe von Initiativen, die die SPD Fraktion in dieser Zeit im Gemeinderat einbrachte und zitierte aus Veröffentlichungen im „Roten Büttel“, eine Zeitung, die von der Remsecker SPD viele Jahre in Eigenregie hergestellt und an die Bevölkerung verteilt wurde. So könne die SPD auch heute noch stolz darauf sein, im Herbst 1979 die Initiative ergriffen zu haben, dass die Stadtbahn von Stuttgart nach Remseck fortgeführt wird. Ein Beispiel dafür, betonte Erika Raupp, dass Politik oft einen langen Atem brauche. Denn genau 20 Jahre später – Sommer 1999 – konnte die Stadtbahn in Remseck eingeweiht werden.
Aber auch Einführung einer Spielautomaten-Steuer, von der SPD gefordert, zuerst abgelehnt durch die Mehrheit im Gemeinderat, konnte letztlich durchgesetzt werden. Der Bau der Westtangente um Aldingen und die Auseinandersetzung mit der Bürgerinitiative gegen diese Straße für die schließlich eine befriedigende Lösung gefunden wurde, die Problematik des Halden Gebietes nach der Neuen-Heimat-Pleite und der finanzielle Kraftakt Remsecks bei der Übernahme der freien Flächen, ohne zu wissen, ob diese jemals bebaut werden können, wurden ebenso erwähnt, wie die mutige Entscheidung des damaligen Bürgermeisters Peter Kuhn nach Abzug der Amerikaner aus Pattonville dieses Gebiet im Zweckverband mit Ludwigsburg und Kornwestheim zu gestalten. In all diesen Punkten, die als Beispiele aufgezählt wurden, habe die SPD stets eine klare Haltung eingenommen und verantwortlich gehandelt, bestätigte Peter Hartenstein. Ihm habe – trotz seiner beruflichen Belastung als Vorsitzender Richter beim Landgericht Stuttgart – die Kommunalpolitik und die Arbeit in der SPD-Fraktion Spaß gemacht. Die gute Zusammenarbeit und freundschaftliche Atmosphäre in der Fraktion und im SPD Ortsverein hätten dazu wesentlich beigetragen.
Für die SPD Remseck a. N.
Kurt Goldmann
– Vorsitzender -