- Familie – Sport – Freizeit – sind Inhalt der Anträge zum Haushalt 2009 –
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SPD will neue Gemeindehalle für Hochdorf
Die seit langem geführten Gespräche der Verwaltung mit dem SGV Hochdorf führten bisher zu keinem Konsens. Dieser liegt jedoch im Interesse der Hochdorfer Bürgerschaft, die auf eine Lösung des Problems wartet. Leider müssen wir feststellen, dass die unterschiedlichen Positionen offensichtlich nur einigen wenigen beteiligten Personen vollständig bekannt sind. Die Hochdorfer Bevölkerung, aber auch alle anderen Bürgerinnen und Bürger Remsecks sollten jedoch wissen, worüber zum Teil sehr emotional und unsachlich diskutiert wird.
Die SPD Fraktion bekennt sich uneingeschränkt zur Verantwortung der Stadt für den Zustand des Vereinsheims in Hochdorf. Eine Sanierung des Gebäudes ist nach Ansicht von Baufachleuten wirtschaftlich nicht sinnvoll und damit nicht vertretbar. Dieser Einschätzung müssen wir Rechnung tragen.
Die Hochdorfer Einwohnerschaft haben jedoch das gleiche Recht auf einen Ort der Begegnung, einen Treffpunkt und einen Versammlungsort wie auch die Bürger aus allen anderen Ortsteilen Remsecks. Auch der Anspruch des SGV Hochdorf auf einen Ersatz für die Nutzungen im alten Gebäude, ist unbestritten.
Deshalb fordert die SPD-Fraktion in ihrem Antrag den Neubau einer Gemeindehalle in Hochdorf mit folgenden Nutzungen:
- Umkleide- und sanitäre Einrichtungen für den SGV wie bisher
- Gemeindehalle in der bisherigen Größenordnung mit einer Cateringküche,
die allen Nutzern der Halle zur Selbstbewirtschaftung zur Verfügung steht.
Außerdem soll die Stadt als Bauherr auftreten und die neuen Räumlichkeiten dann den Hochdorfer Bürgerinnen und Bürger und den Hochdorfer Vereinen zu den in Remseck üblichen Bedingungen zur Verfügung gestellt werden.
Die SPD hat deshalb konkret zu den Haushaltsberatungen beantragt:
Die Verwaltung wird beauftragt, umgehend mit den Planungen für eine Gemeindehalle in Hochdorf am Standort des bisherigen Vereinsheims zu beginnen und die im Haushalt 2009 und folgende Jahre dafür vorgesehenen Mittel (1,1 Millionen Euro) zu verwenden. Die Verwaltung soll Stellung nehmen, ob die von uns geforderten Räumlichkeiten mit diesem finanziellen Volumen zu errichten sind.
Die weiteren Anträge sind:
Ein Planungskonzept zum nördlichen Bereich der Neckarkanalstraße und dabei konkret der Abriss des s.g. Neckarheimes. Damit könnte die Standortfrage für ein künftiges Kinderhaus Remseck gelöst werden.
Die jährliche Fortschreibung der Bestandsaufnahme zum Themenbereich „Kinder- und Familienfreundliche Kommune“ sowie ein Antrag zum gesamten Bereich „Mittagstisch an Schulen – Hort – Kernzeit und Kindergarten“ über den noch vor der Sommerpause im Gemeinderat diskutiert werden soll.
Außerdem will die SPD-Fraktion, dass die begonnene Organisationsentwicklung in der Verwaltung fortgesetzt wird und beantragt diese konkret für den Bereich „Schule – Kinderbetreuung – Bildung“.
Wir könnten uns Remseck als Standort für eine weitere Jugendherberge in der Region gut vorstellen und haben deshalb beantragt, dass die Verwaltung diesbezüglich mit dem Deutschen Jugend-Herbergswerk Kontakt aufnimmt, um die genauen Konditionen für Bau und Unterhaltung zu ermitteln.
Für die SPD Fraktion
gez. Erika Raupp