Freude über Mensa und Anbau an der Wilhelm-Keil-Schule

Veröffentlicht am 31.05.2007 in Gemeinderatsfraktion

- Wir brauchen eine Schule mit integrativer Pädagogik -

Fröhliche und zufriedene Gesichter bei Lehrkräften, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Kommunalpolitikern zeigen sich nicht alle Tage in solchem Einklang, wie das vor wenigen Tagen bei der Einweihung des Erweiterungsbaus an der Wilhelm-Keil-Schule festzustellen war. Freude zum einen über das gelungene Projekt in Farbe und Gestaltung, Zufriedenheit über neue, gut ausgestattete Fachräume sowie zusätzlichen Klassenräume und endlich eine gut ausgestattete Küche und ein schöner Aufenthaltsraum wo Kinder aus Kernzeitbetreuung und Hort gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule ein Mittagessen einnehmen können.
Möglich wurde dies insbesondere durch das Programm der früheren rot/grünen Bundesregierung „Investition, Zukunft, Bildung und Betreuung“ (IZBB), das Projekte zur Ganztagsbetreuung an Schulen besonders gefördert hat. Aber auch eine mutige Entscheidung des Gemeinderates, der dieses Projekt von Anfang an unterstützt hat. Dies war natürlich nur möglich, weil die Schule eine Konzeption vorgelegt hat, die überzeugte. Ein bisschen Glück, bei der Zuschussbewilligung und auch der nötige Nachdruck und das besondere Engagement von Bürgermeister Balzer gaben letztlich zum Gelingen des Vorhabens den Ausschlag.

So freuen sich die SPD – Stadträtinnen Angelika Feurer und Erika Raupp sowie Stadtrat Rudi Schrödel mit ihrem Fraktionskollegen Schulleiter Harald Sommer und Oberbürgermeister Schlumberger über das gelungene Projekt.

Der Großen Kreisstadt Remseck am Neckar geht mit Recht der Ruf voraus, eine schulfreundliche Stadt zu sein. Das ist gut so und schafft Möglichkeiten für gut funktionierende Bildungseinrichtungen..
Jedoch, auch Remsecks Schulbestandsplan macht’s deutlich, die Zahl der Übergänge in die Hauptschule geht seit Jahren zurück. Eltern sind immer weniger bereit, ihre Kinder der Hauptschule anzuvertrauen. Keine der Maßnahmen zur Stärkung, Stützung oder Rettung der Hauptschule hat mehr Schüler in diese Schulart gebracht. Auch hervorragende Hauptschulen leiden unter dem schlechten Image ihrer Schulart.
Eine Reihe von Überlegungen sind landauf, landab in der Diskussion. Auch die Stadt Remseck als Schulträger wird sich künftig verstärkt Gedanken machen müssen über inhaltliche Fragen. Welche Voraussetzungen für einen möglichen Modellversuch hin zu einer Orientierungsstufe erforderlich sind sollten dabei eingehend mit fachlich, pädagogischer Unterstützung diskutiert werden. Ein Antrag, der in diese Richtung geht, ist in Vorbereitung und wird demnächst von der SPD Fraktion im Gemeinderat eingebracht werden.

Für die SPD Remseck a.N.
Gez. Erika Raupp