Delegierte aus den SPD Ortsvereinen im Kreisverband Ludwigsburg trafen sich in Murr zur Kreiskonferenz mit Neuwahlen des

Veröffentlicht am 27.03.2012 in Kreisverband

Die Remsecker SPD war mit 4 Delegierten und einem Gast vertreten

Es war ein historisches Datum an dem die Delegierten des SPD Kreisverbandes Ludwigsburg am Samstag ihre diesjährigen Kreisdelegiertenkonferenz abhielten. Denn, genau vor 100 Jahren – am 24. März – war die SPD in Murr gegründet worden. Das Gasthaus „Rössle“ gebe es zwar nicht mehr, aber den SPD Ortsverein Murr nach wie vor und der arbeite wie damals getreu nach dem Motto: „In der Gemeinde, für die Gemeinde“, betonte der Murrer Ortsvereinsvorsitzende in seiner Begrüßung.
Vom Ortsverein Remseck haben Mathias Bärlin; Klaus Elsässer; Kurt Goldmann; Erika Raupp und Helmut Scheurer teilgenommen.
Wenig Veränderungen gab es bei den Wahlen zum Kreisvorstand. Der seit 2010 amtierende Kreisvorsitzende Thorsten Majer, ein junger Anwalt aus Ingersheim wurde ebenso im Amt bestätigt, wie auch der engere Vorstand. Lediglich bei der Wahl um einen der vier Stellvertreterposten gab es eine Kampfabstimmung bei der sich der junge Thomas Utz aus Murr durchsetzen konnte. Auch bei der Wahl von 10 Beisitzerinnen bzw. Beisitzer gab es einige Veränderungen.

Der Ludwigsburger Abgeordnete und Vorsitzende der SPD Landtagsfraktion Claus Schmiedel nahm zu den politischen Schwerpunkten der Landesregierung Stellung und betonte, dass der Landtag mit der grün – roten Mehrheit den Landeshaushalt für 2012 verabschiedet hat, der wie bereits 2011 ohne neue Schulden auskommt. Trotz des strengen Sparkurses werden wichtige soziale und ökologische Signale gesetzt, die Bedingungen für die Bildung verbessert und andere Versprechen aus dem Koalitionsvertrag angegangen. So wird die Kleinkindbetreuung zu zwei Drittel mit finanziert. Hierfür wurden insgesamt 341 Millionen Euro für die Kommunen bereit gestellt. Auch Remseck profitiert davon mit ca.800 Tausend Euro, stellt Stadtrat Kurt Goldmann dazu fest. Außerdem wird der Ausbau der beruflichen Gymnasien vorangetrieben und das Land beteiligt sich an den Kosten für die Schulsozialarbeit, so Claus Schmiedel in seinem Bericht. Er erwähnte dabei u.a. auch das Thema „Steuergerechtigkeit“. Unter dem Stichwort „Der Ehrliche darf nicht der Dumme sein“ hatte Grün – Rot im Koalitionsvertrag festgelegt, 100 weitere stellen für die Steuerfandung zu schaffen.

Am Ende seiner Ausführungen erhielt Claus Schmiedel lang anhaltenden Beifall und auch die Remsecker Delegierten freuten sich über den erfolgreichen Start der grün – roten Landesregierung, die nach 58 Jahren CDU Dominanz nun endlich neue, soziale und ökologische Akzente setzen kann.

Erika Raupp