Was spricht für und was gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule?
Was spricht für und was gegen die Einführung einer Gemeinschaftsschule?
Drei Jahre nachdem der Remsecker Gemeinderat und die Verwaltung, das Institut für Erziehungswissenschaften an der PH Ludwigsburg damit beauftragt haben, die qualitative Schulentwicklung in Remseck unter die Lupe zu nehmen, liegt nun der Abschlussbericht vor.
Die Experten des BRÜCKEN-Projekts empfehlen, die Schullandschaft in Remseck anders zu strukturieren und eine Gemeinschaftsschule einzurichten.
Aber wie soll diese gestaltet werden? Und besteht überhaupt der Wille eine Gemeinschaftsschule einzurichten? Soll diese zukunftsträchtige Schulart eine Chance bekommen oder wollen wir am über hundertjährigen dreigliedrigen Schulsystem festhalten? Welches ist das Schulsystem der Zukunft?
Diese Fragen stellen sich nicht nur vor dem Hintergrund des politischen Wechsels in Baden-Württemberg. Auch der Vorgängerregierung hat schon ein Gutachten vorgelegen, welches eine Änderung des Schulsystems empfiehlt.
Es hat also den Anschein, dass alles für die rasche Einführung der Gemeinschaftsschule spricht. Aber wie ist die Situation vor Ort, hier bei uns in Remseck? Welche Widerstände gibt es? Welche Argumente haben die Befürworter?
Braucht Remseck (k)eine Gemeinschaftsschule?
Bei dieser Podiumsdiskussion werden nicht nur die Schulleiter ihre Argumente vortragen. Auch Sie haben die Möglichkeit ihre Hoffnungen und Befürchtungen zu äußern. Wie stehen Sie zu der Einführung einer Gemeinschaftsschule in Remseck?
Wir laden Sie ein, zu einer
Podiumsdiskussion
am Freitag 27.01.2012 um 19.00 Uhr
in das Haus der Bürger.
Unter der Moderation von Prof. Dr. Georg Unseld, PH Ludwigsburg, werden ihre Standpunkte darlegen:
Norbert Zeller, Kultusministerium, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschulen, Schulmodelle, Inklusion;
OB Karl-Heinz Schlumberger;
Hartmut Riedel, Lise-Meitner-Gymnasium;
Rolf Hagen, Realschule Remseck;
Harald Sommer, Wilhelm-Keil-Werkrealschule.
Ihre SPD Gemeinderatsfraktion