Diese Frage stand im Vordergrund der Delegiertenkonferenz am vergangenen Samstag.
Diese Frage stand im Vordergrund der Delegiertenkonferenz am vergangenen Samstag.
Einer der wesentlichen Diskussionspunkte hierbei war die Frage, inwieweit auch Nichtmitgliedern eine Mitarbeit und vor allem Stimmrecht in der Partei gewährt werden soll. Ein wesentlicher Punkt war: wie macht sich die SPD attraktiver um Mitstreiter für ihre Ziele zu finden? Die wohl provokanteste Forderung war, dass auch Nichtmitglieder bei Sach- und Personalentscheidungen mitdiskutieren sollen. Dies würde jedoch dazu führen, dass die Rechte der Mitglieder geschwächt würden. Dies kann niemand wollen.
Vielmehr müssen die Mitglieder künftig verstärkt in Personalentscheidungen eingebunden werden. Dazu eignet sich am besten eine Urwahl. Damit hat man gerade in Baden-Württemberg bei der Wahl von Nils Schmid letztes Jahr gute Erfahrungen gemacht.
Dass sich eine Parteireform nicht als kurzfristige Aufgabe stellt, war allen Delegierten klar. Deshalb ist es wichtig, künftig verstärkt nach Wegen zu suchen um die Arbeit im Ortsverein attraktiver zu machen. Die Frage ist: wie kann ich Menschen gewinnen, bei der SPD mitzumachen?
Für die SPD Remseck a. N.
Kurt Goldmann
Ortsvereinsvorsitzender