In den meisten Kommunen stellt die Kinderbetreuung in Kitas eine große Herausforderung für Verwaltung und Bürger dar.
In den meisten Kommunen stellt die Kinderbetreuung in Kitas eine große Herausforderung für Verwaltung und Bürger dar.
Es mangelt stark an Plätzen und Personal, sodass der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz häufig nur schwer wahrgenommen werden kann.
Deutlich besser sieht es dagegen hier in Remseck aus. Nicht nur haben wir derzeit eine relativ komfortable Personalsituation bei den Erzieherinnen und Erziehern, sondern wir verfügen auch über genügend Raum für eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung. Selbst vermeintliche Herausforderungen, wie die Schließung der Kita Wasenstraße aufgrund baulicher Mängel, konnten durch die sehr gute Arbeit des Fachbereichs Familie, Bildung und Soziales aufgefangen und möglichst stressfrei für die beteiligten Familien gelöst werden.
In Pattonville sind wir mittlerweile an einem Punkt, den man vor einigen Jahren gar nicht für möglich gehalten hätte: Wir haben zu viele Leerstellen. Derzeit haben wir über 100 unbesetzte Kitaplätze in Pattonville. Grund hierfür sind die stark sinkenden Kinderzahlen der letzten Jahre in Pattonville sowie der fehlende Zuzug junger Familien dorthin, wodurch drei städtische Kitas nicht ausgelastet werden können.
Nach der Verwerfung des Bauvorhabens „Kita Ost II“ vor einiger Zeit, haben wir nun in der Gemeinderatssitzung am 28.04. die Schließung der Kita Mitte beschlossen. Die betreuten Kinder sowie das Kitapersonal sollen dafür vollständig auf die Kita Ost und die Kita Süd aufgeteilt werden. Dies ist für die betroffenen Familien zwar keine angenehme Situation, allerdings soll der Umstieg schonend gestaltet werden, sodass die Kinder nicht von allen ihren sozialen Bezugspersonen getrennt werden.
Wir, die SPD-Fraktion, befürworten das Vorgehen der Verwaltung. Gerade in Zeiten der Haushaltskonsolidierung sind 100 Leerstellen nicht zu rechtfertigen, auch wenn dies für alle beteiligten Familien keine optimale Situation ist.
Zudem bedanken wir uns bei der Verwaltung für die sehr gute Kommunikation mit den betroffenen Eltern und zeigen uns zuversichtlich, dass dieser Übergang so unproblematisch wie möglich verlaufen wird.
Für die SPD-Fraktion
Linus Trinkner
Stadtrat