Beseitigung der Gefahrenquelle auf Hochberger Neckarbrücke dringend erforderlich -
Beseitigung der Gefahrenquelle auf Hochberger Neckarbrücke dringend erforderlich -
Am Montag diese Woche wurde die L 1140 zwischen Remseck und K 1909 bei Hohenacker feierlich wieder in Betrieb genommen. Die Verkehrsteilnehmer, die sich täglich über die schlechte Straße ärgern mussten, werden sagen : Endlich !
Denn, die dringend notwendigen Sanierungs- und Ausbauarbeiten wurden in den zurückliegenden Jahren zwar immer wieder zugesagt, aber auch immer wieder verschoben.
Lange Zeit warten mussten auch die Anwohner entlang der L 1100 bei Neckargröningen. Hier wurde nach dem Ausbau einer vierten Spur die Ergänzung der Lärmschutzwand versprochen, passiert ist jedoch auch hier erst mal nichts !
Diese zwei Beispiele bestätigen das Ergebnis einer Anfrage der SPD Landtagsfraktion zur aktuellen Situation der Straßenbaumaßnahmen.
Landtagsabgeordneter Claus Schmiedel, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion betont, dass die Landesregierung an ihren eigenen Ansprüchen gescheitert sei. Denn 800 der 1.000 seit 1995 geplanten Landesstraßenbaumaßnahmen sind noch nicht fertig gestellt worden!
Darunter – 3. Beispiel aus dem Raum Remseck – auch die Sanierung der Neckarbrücke bei Hochberg, die auf unbestimmte Zeit verschoben ist. Diese Brücke stellt aber eine enorme Gefahrenquelle für Fußgänger und Radfahrer dar.
Schon seit Jahren fordert die SPD Fraktion im Remsecker Gemeinderat die Beseitigung der Gefahrenquelle und hat dazu auch konkrete Vorschläge zur Umgestaltung der Brücke gemacht. Auch Remsecks Baubürgermeister Reinhard Melchior wurde diesbezüglich beim Regierungspräsidium schon mehrmals vorstellig. Bisher leider ohne Ergebnisse.
Die Hochberger Brücke wird täglich von tausenden Fahrzeugen befahren und hat auf beiden Seiten viel zu schmale und hohe Gehwege, die insbesondere für Radfahrer, Eltern mit Kinderwagen und Spaziergänger kein sicheres Überqueren zulassen.
Wenn es schon keine komplette Sanierung gibt, muss für dieses Problem eine schnelle Lösung gefunden werden, so die Meinung der SPD.
Und außerdem...
Vor wenigen Tagen musste das Regierungspräsidium eingestehen, auf der Grundlage eines fehlerhaften Verkehrsgutachtens die Planungen für die neue Neckarquerung, - der s. g. Andriof-Brücke - der Öffentlichkeit präsentiert zu haben. Gegnern der Brücke und ehrenamtlich tätige Umweltschützern war dieser schwerwiegende Fehler bereits seit Beginn der Planungen aufgefallen, nicht aber den Fachleuten im Regierungspräsidium.
Für die SPD Remseck a.N.
gez. Erika Raupp
- Fraktionsvorsitzende -