Ist Bürgerbeteiligung erwünscht?

Veröffentlicht am 08.11.2022 in Kommunalpolitik

Da fand also vor einiger Zeit eine Bürgerbeteiligung statt.

 

Das Thema „Remseck 2035“. Groß angelegt mit einer Befragung zu verschiedenen Themen. Der Rücklauf der Fragebogen war nach Auskunft des betreuenden Büros zufriedenstellend. Nun ja, der Rücklauf war unter 50%. Das heißt doch, nicht einmal die Hälfte der befragten Bürgerinnen und Bürger interessiert sich für die Zukunft der Stadt Remseck.

Aber dann gab es ja noch in jedem Stadtteil die „Zukunftbüros“. Eine mit viel Aufwand gut gemachte Aufbereitung von Ideen und Zielen für die künftige Stadtentwicklung. Der Besuch und das Interesse waren sehr bescheiden.

Ja, dann fand auch noch eine Auftaktveranstaltung statt. Leider war das Interesse daran nicht besonders groß.

Und wieder mit viel Aufwand vorbereitet, eine Schlussveranstaltung in der Stadthalle. Die Teilnehmerzahl war sehr überschaubar.

Es stellt sich nun die Frage, wie viel Bürgerbeteiligung ist denn überhaupt erwünscht? Einerseits gibt man die Bürgerschaft viele Möglichkeiten sich einzubringen. Und es beteiligen sich nur Wenige. Andererseits wird man dann als Stadtrat oder Stadträtin angegangen, dass man sich zu wenig um die Meinung der Bürgerschaft kümmert. „Die da oben machen doch sowieso, was sie wollen.“ Aber „die da oben“ sind eben die Nachbarin und der Nachbar, die von der Bürgerschaft in das Kommunalparlament gewählt worden sind. Und ja, sie sind es, die letztendlich entscheiden müssen. Mit Blick auf das Gesamtwohl der Stadt!

Jeder und Jede ist eingeladen aktiv mitzuarbeiten! Und nicht nur zu schimpfen.

Für die SPD Remseck a.N.

Kurt Goldmann

Stadtrat

 
 

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