‚Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.‘ (Simone de Beauvoir)

Veröffentlicht am 14.03.2023 in AG 60plus

Angelika Feurer, Macit Karaahmetoglu, Erika Raupp

Dreihundert rote Rosen hat die SPD am 8. März Frauen in verschiedenen Stadtteilen Remsecks überreicht und damit an den Internationalen Frauentag erinnert.

 

Mit dabei war auch unser Bundestagsabgeordneter Macit Karaahmetoglu.

Deutlich zu machen, dass die heute in unserem Grundgesetz verankerte Gleichberechtigung nach langwierigen Auseinandersetzungen erreicht werden konnte, gleichzeitig viele berechtigte Forderungen unerfüllt geblieben sind, darum ging es uns mit diesem Blumengruß. Und es geht um die Solidarität mit den Frauen, die in der vielerorts aggressiv aufgeladenen Welt in ihrem elementarsten Recht beschnitten, verfolgt und unterdrückt werden.

Der Dokumentarfilm ‚Die Unbeugsamen‘ und damit die Geschichte der Frauen in der Bonner Republik stand am Abend für die Remsecker Frauen im Stuttgarter Rathaus auf dem Programm

Die filmische Reise in die jüngere Vergangenheit macht deutlich, dass viele der heute geltenden Gesetze erkämpft und erstritten werden mussten. Er zeigt aber auch die Stärke der Demokratie, als das einzige politische System, das es ermöglicht mit Beharrlichkeit, Ausdauer und solidarischem Handeln Veränderungen zu erreichen. Eine Möglichkeit, die beispielsweise Frauen im Iran oder in Afghanistan nicht haben. Vielmehr sind sie in Gefahr sind eingesperrt zu werden oder gar ihr Leben zu gefährden.

Eindrücklich berichteten Frauen wie Ingrid Matthäus-Maier, Renate Schmidt, Herta Däubler-Gmelin, Christa Nickels, Hildegard Hamm-Brücher, Rita Süssmuth, dass es oft die fraktionsübergreifenden Bündnisse waren, die es möglich machten Gesetze zur Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in der Bundesrepublik herbeizuführen.

Im Anschluss an den Film berichteten Stadträtinnen aus dem aktuellen Stuttgarter Gemeinderat über ihre Motivation und die Schwerpunkte ihrer Arbeit. Es seien zum einen die Anliegen und Erfahrungen aus ihrem persönliche Umfeld gewesen, sei es die Pflege, die Situation an den Bildungseinrichtungen oder die nicht vorhandenen Radwege, die sie in die Politik gebracht haben. Zum anderen aber auch die Zuversicht, Kommunalpolitik genauso gut zu können, wie ihre männlichen Kollegen.

Gemeinsames Fazit der Frauen aus der Bonner Republik und der Stuttgarter Stadträtinnen:

Veränderung herbeiführen zu wollen setzt Machtpositionen voraus. Dies heißt, sich in die Gremien wählen zu lassen und dort für Veränderungen einzutreten und diese mit einem langen Atem durchzusetzen.

Dass dieses Engagement trotz allem Aufwand auch sehr bereichernd sein kann und mit der Erfahrung von Selbstwirksamkeit belohnt wird, darüber berichteten die Kommunalpolitikerinnen übereinstimmend.

Bereits 2024 sind in Baden- Württemberg Kommunalwahlen. Sollten Sie Lust bekommen haben auf der Liste der SPD Remseck a.N. zu kandidieren, dann sprechen Sie uns doch einfach an. Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Für die Frauen in der SPD Remseck a.N.

gez. Kerstin Raupp-Staible                         Angelika Feurer                   

 

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