Was uns noch lange beschäftigen wird.....
Was uns noch lange beschäftigen wird.....
Wir wünschen uns allen – nicht nur den „Freien Wählern“, dass sich die Hoffnung, die diese mit der Teilrealisierung des NO-Ringes in Bezug auf die Entlastung von Neckargröningen und Neckarrems verbinden, auch erfüllt werden. Wir unterscheiden uns aber mit unserer Einschätzung von anderen darin, dass wir die Unsicherheiten des Projektes für weitaus größer halten.
Wir sind nicht sicher, dass die neue Straßenverbindung eine wesentliche Entlastung im Bereich der alten Neckarbrücke bringen würde. Die diesbezüglichen Berechnungen sind nicht vielversprechend.
Wir sind deshalb sicher, dass man auch mit dem NO-Ring nicht darauf verzichten kann, im Bereich der alten Neckarbrücke neue Straßenverbindungen zu planen. Ein namhafter Straßenplaner ist sich sicher, dass in diesem Bereich zusätzliche Maßnahmen notwendig werden – auch, wenn der NO-Ring fertig gestellt wäre.
Wir sind auch sicher, dass die Remsecker Bürger, die nahe des dann stark belasteten Einmündungsbereiches der Westumgehung in Aldingen wohnen, mit erheblich mehr Verkehr auf Dauer leben müssten. Ähnliches gilt für Pattonville.
Wir sind unsicher, ob diese Weiterführung als zweispurige Variante von Bund oder Land finanziert werden würde. Immerhin wurde das Projekt „mit hohem ökologischen Risiko“ im Bundesverkehrswegeplan so weit herabgestuft, dass wegen massiver ökologischer Bedenken weitere Planungen als Bundesstraße faktisch nicht mehr möglich sind.
Sicher sind wir, dass eine Teilrealisierung des NO-Ringes mit allen denkbaren Optionen einen Tatbestand schafft, der es dann sehr schwer machen wird, irgendeine Option für die weiter notwendige Entlastung für Remsecks Mitte umzusetzen.
Im übrigen führen nicht erst unsere Überlegungen zum „unerträglichen Verkehr mitten durch das Herz unserer Stadt“. Dieser Verkehr ist bereits da und wir sind sicher, dass er durch die „Andriof-Lösung“ alleine nicht auf ein erträgliches Maß reduziert wird.
Deshalb versuchen wir, gemeinsam mit den Fraktionen aus Fellbach und Waiblingen eine einvernehmliche Lösung zu finden
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Uns fehlt der Glaube, dass alle Wünsche und Bedingungen, die die Mehrheit des Gemeinderates an seine Zustimmung zur „Andriof-Brücke“ geknüpft hat, erfüllt werden.
Für die SPD-Fraktion
gez. Erika Raupp und Harald Sommer
Terminweis:
Freitag, 9.März 07 – 19.3o Uhr – Nebenzimmer, Gasthaus „Mühle“ in Aldingen
Einladung zum kommunalpolitischen Teil der Jahreshauptversammlung der SPD Remseck mit MdL Claus Schmiedel, Kreisrätin Judith Raupp sowie den SPD Stadträtinnen und Stadträten.