100 Jahre Internationaler Frauentag

Veröffentlicht am 17.03.2011 in Ortsverein

Schneider,Goldmann,Kemper, Goldmann

Auch zum 100. wurden wieder Rosen verteilt.

Am 8. März wurde der 100. Jahrestag des Internationalen Frauentages begangen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, Sigmar Gabriel:
„Sozialdemokratische Frauenpolitik ist eine Erfolgsgeschichte. Den Grundstein dafür legte der damalige SPD-Vorsitzende August Bebel in den 1870er Jahren. Am 19. März 1911 wurde der Internationale Frauentag zum ersten Mal begangen. Heute feiern wir ihn weltweit am 8. März. Es gab viele Erfolge, aber auch Rückschläge. Frauen und Männer sind heute rechtlich gleichberechtigt. Allerdings noch nicht im wirklichen Leben. Vor allem die rot-grüne Bundesregierung hat viel erreicht.“
Wie in den vergangenen Jahren, so verteilte die SPD Remseck auch diesmal wieder rote Rosen. Aber auch Flyer mit der Dokumentation über die Entwicklung des Frauentages im Laufe der 100 Jahre.
Im Einsatz waren in Aldingen Hilde Gadorosi und Romy Escher. In Hochberg verteilten Selina Schneider, Petra Goldmann, Uschi Kemper, Michael und Kurt Goldmann die Rosen.

„Wir wollen gute Arbeit statt prekärer Beschäftigung für Frauen und Männer. Dafür brauchen wir einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn. Gerade Frauen arbeiten häufig im Niedriglohnsektor und in prekären Jobs. Als Teilzeitbeschäftigte oder in Minijobs, oft unfreiwillig, weil es keine Alternativen gibt. Vielfach sind diese Jobs nicht sozial abgesichert, werden schlecht bezahlt. Frauen können so nicht eigenständig ihre Existenz sichern und verarmen im Alter. Diese Benachteiligungen müssen wir verhindern“ so Gabriel in seiner Rede weiter.
Immer wieder kam es bei der Verteilaktion auch zu Diskussionen. Insbesondere darüber, dass Arbeit und Leben zusammen gehören. So wollen sich Väter und Mütter einerseits Beruf und Karriere und andererseits die Sorge für Familie und Kinder partnerschaftlich teilen können. Die SPD wird eine Debatte darüber anstoßen welche Rahmenbedingungen nötig sind, wie, wann und wie lange Menschen arbeiten und wie die Arbeit organisiert werden muss.
Aber auch über die von der SPD aufgeworfene Mindestquote von 40 Prozent Frauen für Vorstände und Aufsichtsräte war immer wieder Diskussionsthema. Mehr Frauen in Führungspositionen sind ein Gewinn für alle.
Der Vorsitzende der SPD, Siegmar Gabriel. „Die SPD hat im Laufe ihrer Geschichte und insbesondere in ihren Regierungsjahren viel erreicht. Daran wollen wir anknüpfen. Gesellschaftlicher Fortschritt und die Gleichstellung von Frauen und Männern gehören zusammen. Auch 100 Jahre nach dem ersten Internationalen Frauentag lautet unsere Devise: Fortschritt für Frauen – mit der SPD!“
Für die SPD Remseck a. N.
Kurt Goldmann
Ortsvereinsvorsitzender